Woher kommt mir Hilfe?


 

1. Wie gut, dass es Menschen für Menschen gibt


  • Helfer bei Naturkatastrophen 
  • das Technische Hilfswerk 
  • Katastrophen Schutz 
  • Ärzte ohne Grenzen 
  • Welthungerhilfe 
  • Open Doors, für verfolgte Christen
  • usw.


2. Eine göttliche und menschliche Hilfe

Geschichte aus Markus 7,31-37

Die Bibel berichtet, dass Jesus der Gottes Sohn unterwegs war. Von Tyrus aus ging Jesus in die Stadt Sidon, zog aber weiter. Wie immer, viele Menschen zogen ihm nach.

Plötzlich hielt Jesus an, ein Taubstummer wurde zu ihm gebracht. Sein Leiden. Er ist taub, das heißt seine Umwelt ist ohne akustische Verbindung. Stimmen, Klänge, Geräusche sind vorhanden. Geräusche dringen zwar an sein Ohr, vermag aber die Töne nicht aufzunehmen. Er ist gehörlos. Isolationsgefühle und Ängste gehören dazu.



a) Die Freunde des Taubstummen

Es sind Freunde oder Verwandte, die den Retter kennen. Die Heilung vielleicht auch selbst erfahren haben. Sie kommen zu Jesus mit der Bitte: „Herr lege ihm die Hände auf!“

Seine Freunde denken nicht nur an sich, sondern wollen ihrem Nächsten tätiges Mitleid erweisen und befolgen so Christi Gebot der Barmherzigkeit.


Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Matthäus 5,7 (LUT)


Ein Beispiel für uns. Sie bitten den Herrn, dass er ihnen die Hände auflege. Unsere Fürbitten für andere Menschen sind ein Vorrecht und ein Teil der Mitarbeit am Bau von Gottes Reich.


b) Seine Heilung

Der Herr Jesus nimmt ihn von der Volksmenge weg. Er sollte nicht zuerst das Getöse der Menschen hören. Er will, dass seine Schafe seine Stimme hören. Er will sich dem Tauben persönlich offenbaren.

Der Herr heilt ihn, indem er den Kranken durch seine Gesten sein Tun verständlich macht. Seine Finger in dessen Ohr legt und mit seinem Speichel seine Zunge berührt.


Er der Sohn Gottes macht sich mit ihm in seiner Lage ganz eins, lädt seine Leiden auf sich.

Jesus blickt zum Himmel empor, als Zeichen der Gemeinschaft mit dem Vater auch in diesem Werk. Stieß ein Seufzen aus, das zeigt sein Empfinden. Durch das Wort seiner Macht sprach er: "Effata" (das heißt: Öffne dich!). Im selben Augenblick konnte der Mann hören und sprechen.

c) Was für ein großes Ereignis

Jetzt kann er hören und sprechen sich den Menschen verständlich machen. Er lernt die Stimmen von anderen zu unterscheiden. Und das Besondere, er kann seine Gebete, seine Danksagung mit seiner eigenen Stimme hören. Welch ein großes Geschenk.

Für die Anwesenden war es unfassbar, was sie gesehen hatten. Es ist einfach großartig, was Jesus tut! Er hat alles wohlgemacht.


3. Für uns Heute, wenn wir Hilfe benötigen

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.
Psalm 50,15 (LUT)


Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28 (HFA)

Jesus hat für alle Menschen den Zugang zum Thron Gottes geöffnet.

Er tritt für uns ein, daher dürfen wir voller Zuversicht und ohne Angst vor Gottes Thron kommen. Gott wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen. Hebräer 4,16 (HFA)


Autor: Edith Waechter
Bilder: https://pixabay.com/de

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