Glauben Hoffen Lieben


 

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.
Jakobus 1,17 (ELB)



1. Glauben

Bethanien liegt nahe Jerusalem. Lazarus war gestorben. Martha und Maria hatten viele Menschen um sich, die sie trösteten. Als Martha hörte, dass Jesus auf dem Weg zu ihnen war, lief sie ihm entgegen. Martha sagte zu Jesus: „Herr, wärst du hier gewesen, würde mein Bruder noch leben. Aber auch jetzt weiß ich, dass Gott dir alles geben wird, worum du ihn bittest.“


Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommt.
Johannes 11,25-27 (LUT)


Eine menschliche Begegnung mit Jesus ist nicht mehr möglich. Oder doch?

In einem Lied wird deutlich:

Wenn mir der Herr in seinem Wort begegnet, wenn ich die großen Taten Gottes seh, wie er das Volk des Eigentums gesegnet, wie er`s geliebt begnadigt je und je.
Carl Boberg 1859-1940


Gottes Wort hören, glauben und tun!


2. Hoffen - Hoffnung

In unserer Umgangssprache hat Hoffen die Bedeutung einer gewissen Erwartung.

Jeremia der Prophet Gottes, verkündigte jahrzehnte lang Gottes Worte an das Volk Israel. Kehrt zurück zu Gott! Lasst das Böse und tut Gutes. Er war ein treuer Diener seines Herrn.

In seinen Klageliedern lässt er uns wissen, dass er in einer hoffnungslosen Situation war. Er war am Ende. Hoffnung in der größten Not: Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich trotz allem fest:


Die Güte des HERRN hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf, es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr! Darum setze ich meine Hoffnung auf ihn, der HERR ist alles, was ich brauche. Denn der HERR ist gut zu dem, der ihm vertraut und ihn von ganzem Herzen sucht. Klagelieder 3,22-25 (HFA)

Lebendige Hoffnung.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 1.Petrus 1,3 (LUT)


3. Liebe

Viele Menschen verwechseln Liebe mit einem Gefühl. Wenn kein Gefühl mehr da ist gibt man auf. Die Liebe hat ihren Ursprung in Gott, offenbart durch Jesus Christus. Angenommen und praktiziert von den Gläubigen - von uns.


Ein Beispiel. Paulus im Gefängnis in Rom. Er schreibt einen Brief an Philemon.

Lieber Philemon! Ich danke meinem Gott immer wieder, wenn ich im Gebet an dich denke. Denn ich habe von deinem Glauben an unseren Herrn Jesus gehört und davon, wie du allen Christen in Liebe verbunden bist. Ich bete, dass unser gemeinsamer Glaube in dir weiter wächst und du immer mehr erkennst, wie reich uns Jesus Christus beschenkt hat. Durch die Liebe, die du anderen erwiesen hast, habe auch ich viel Freude und Ermutigung erfahren, denn ich weiß, wie oft du, lieber Bruder, andere Christen in ihrem Glauben gestärkt hast.
Philemon 1,4-7 (HFA)


Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Von diesen dreien aber ist die Liebe das Größte. 1. Korinther 13,13 (HFA)

Liebe ist grundlegend für die Gemeinschaft, ein Schatz für jede Person. Wer da will der komme und empfange.


Autor: Edith Waechter
Bilder: https://pixabay.com/de

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