Halloween Fest
Ich liebe Feste und ich feier sehr gerne mit anderen Menschen und habe Spaß. Aber viel zu schnell feiern wir irgendwelche Feste, weil sie eine Modeerscheinung sind, weil sie sie so toll gemacht sind und den Anschein erwecken richtig cool zu sein. Aber die Verpackung von einem Fest sagt nicht wirklich was über die Wirkung aus. Jedes Fest hat einen Grund, ob ich daran glaube oder nicht. Jedes Fest hat eine Auswirkung auf mich.
Geh ich ganz locker mit allem um was ich erlebe und was ich sehe oder überlege ich mit was mein Herz und meine Seele in Kontakt kommen darf.
Wie sieht es denn jetzt mit Halloween aus. Es scheint ein witziges und lockeres Fest zu sein bei dem man eine Menge Spaß haben kann. Einige behaupten allerdings es sei gefährlich. Ist das nicht alles ein bisschen übertrieben? Aber ich möchte mir Gedanken machen über das womit ich in Kontakt komme.
Es gibt Behauptungen, dass Halloween ein rein böses Fest mit dämonischem Ursprung ist. Was steckt dahinter?
Um an den Ursprung ranzugehen, müssen wir erstmal verstehen, dass es Dämonen gibt.
Es gibt eine geistliche Welt und eine sichtbare Welt. Dazu gehören auch Dämonen, Geister, Engel, Heiliger Geist, Gott, Satan etc.
Ob wir daran glauben oder nicht. Deren Existenz hängt nicht davon ab, ob ich daran glaube oder es verstehe.
Der Ursprung
Woher kommt Halloween? Nach keltischer Tradition (aus Irland) steigen in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November die Seelen der Toten aus den Gräbern.Okkulte Rituale der Druiden, oder auch keltischer Priester, Zauberer und Wahrsager, berichten von Dämonenbeschwörungen und bösen Geistern, die an diesem Abend Besitz von Menschen ergreifen und so ihr Unwesen treiben. Auf dieses teuflische
Treiben reagierten die Menschen damals in zweierlei Weise.:
- Einige Menschen glaubten, wenn sie sich als Teufelsknecht verkleideten, würden die Dämonen an ihnen vorüberziehen. Daher verkleiden sich auch heute noch Menschen an Halloween als Zombies, Skelette, Hexen oder sonstige teuflische Figuren.
- Damals gingen die Druiden von Haus zu Haus um Opfer für das große Fest einzusammeln, dabei waren Tieropfer oder auch Kinderopfer üblich. Die Druiden forderten sogar manchmal ein Kinderopfer für ihren Totengott Samhain, um die bösen Geister fernzuhalten. Viele der ausgewählten Familien übergaben aus Angst ihre Kinder und wurden anschließend von den Druiden mit einem ausgehöhlten Kürbis, in dem eine Kerze steckte, markiert. Verweigerte die Familie das Kind, beschmierten die Druiden die Tür mit Blut, was ein Todesurteil ihres Gottes Samhain für die gesamte Familie bedeutete. Noch in derselben Nacht starben sie, was die Angst der Menschen nur weiter schürte.
Es war eine brutale
Nacht voller Angst. Später ging man dazu über, Gesichter in Kürbisse zu
schnitzen, um den Geistern vorzugaukeln, dass hier bereits eine
verdammte Seele haust.
Das Erpressen von Süßem sonst
gibt es Saures kommt aus den Ritualen der Druiden, die nach einem Opfer
verlangten, sonst würde es eine Strafe geben.
Fest mit okkulten Ursprung
Der dunkle
Hintergrund der lichten Kürbisköpfe ist viel zu ernst, als dass ich
darüber lachen könnte. Halloween ist nicht nur eine Mode unserer
Event-Gesellschaft, nicht nur Geschäftemacherei zwischen Sommerangeboten
und Weihnachtsware. Die Geschichte hinter diesen Fest/ der Ursprung hat
immer noch eine Macht.
Feste die einen okkulten Ursprung
haben hatten einen ganz bestimmten Zweck, und zwar, dass man sich in der
Zeit für den Teufel und seine Geister öffnet. Wenn wir diese Feste
feiern, öffnen wir uns ganz naiv für den Feind.
In dem
Augenblick, wo du opferst, entsteht eine gewisse geistlichen Gegenwart,
desjenigen, dem du opferst (im Christlichen Sinne wäre es heute
Anbetung: da öffnest du dich. im Okkulten Sinne öffnest du dem
Teuflischen eine Tür)
Heute wird versucht, das eigentlich
nachzuspielen: die Geister kommen und verlangen ein Opfer (Süßigkeit)
und ich versuche sie zu besänftigen indem sie mir keinen Schaden/Scherz
zufügen.
Ehemaliger Satanist
Als ich auf den
Lebensbericht des ehemaligen Satanisten John Ramirez stieß, war ich
erstaunt, wie nachdrücklich er vor Halloween warnt. Als ehemaliger
Santeria-Priester hat er sich intensiv mit der Geisterwelt beschäftigt
und Erfahrungen gemacht, vor denen er andere bewahren möchte.
Er rät dringend davon ab, Halloween zu feiern. Nicht nur, weil
dieses Fest als höchster Feiertag von Satanisten und Hexen gilt...
John Ramirez: „Bevor ich Christ wurde, war ich Satanist. Als
Santeria-Priester hatte ich Macht über andere Menschen und war tief
verstrickt in Okkultismus und Zauberei. Ich wünschte, ich könnte sagen,
dass das alles harmloser Spaß war. Dass hinter Geistern, Dämonen und dem
Teufel nichts steckt. Doch das kann ich nicht.
Ich habe Erfahrungen mit
dunklen Mächten gemacht, vor denen ich warnen muss. Deswegen kann ich
auch nicht so tun, als wäre Halloween ein harmloses Gruselfest. Viele
Leute glauben nicht, dass es den Teufel wirklich gibt. Aber leider habe
ich andere Erfahrungen gemacht.
Satan ist real und seine Macht ist
zerstörerisch. Unter Satanisten und in Hexenkreisen ist Halloween nach
wie vor der oberste Feiertag, ein Fest des Schreckens und des Todes. Das
Lieblingsfest des Teufels. Es ist eine traurige Tatsache, dass in
dieser Zeit des Jahres die meisten Kinder verschwinden.
Während
Halloween finden die häufigsten satanisch-okkulten Ritualverbrechen
statt. Und trotzdem tun alle so, als wäre Halloween ein lustiges,
harmloses Verkleidungsfest. Der Teufel steht auf Halloween, das wusste
ich früher sehr genau. Weil die Menschen sich ihm an diesem Tag völlig
unbedarft und naiv zuwenden. Spielerisch öffnen sie sich für Geister und
Dämonen.
Aber mit den finsteren Mächten kann man nicht spielen. Dass
der Teufel sich selbst verharmlost, ist eine seiner größten Fallen.
Glauben Sie mir, als Voodoo-Priester war Halloween ein spirituelles
Highlight und ich war voll mit dabei. Auch im Santeria-Kult haben
Kürbisse eine dämonische Bedeutung. Da gibt es die Dämonin Ochun, ihr
Symbol ist der Kürbis.
Übrigens wird dieser Dämon auch in der Bibel
genannt: Isebel. Wenn man mit dem Geist Ochun Kontakt aufnehmen will,
stellt man geschnitzte Kürbisse auf. Glauben Sie mir, ich bin froh, dass
Jesus mich von den Dämonen befreit hat, die mich lange gequält und
attackiert haben. Durch Jesus habe ich tiefen Frieden gefunden und bin
heil geworden. Ich stelle sicher kein Symbol der Einladung für Dämonen
auf, auch nicht zum Spass.“
Aufklärung
Anstatt den Kindern Halloween einfach nur zu verbieten, oder
ihnen zu erzählen, wie, schlimm und böse dieses Fest ist, sollte man
lieber mit ihnen gemeinsam über das Fest reden und einen sinnvollen
Umgang damit einüben.
Ein Kind wird weder durch die
Lektüre von Harry Potter, noch durch Halloween zum Satanisten, aber
verbotene Früchte schmecken eben besonders gut.
Heute
wird Halloween ganz lustig gefeiert, nicht mehr mit dem Hintergrund. Es
geht um Spaß, Lachen, Freude, Süßigkeiten, Gemeinschaft, Verkleiden
etc.
Wenn ich mich über etwas lustig mache, ändert es
gar nichts an der Auswirkung. Ich öffne mich für die geistliche
Dimension. Die Macht steckt trotzdem noch dahinter. Egal ob ich es ernst
nehme oder nicht.
Und wenn ich um die ganze
Geschichte weiß, macht es mich nur noch nachdenklicher. Wie gehe ich mit
diesem Wissen um. Kläre ich auf? Verschweige ich meine Ängste und
Sorgen? Oder sind mir die Menschen zu wichtig, als ich dass ich sie
einfach in diese Falle tappen lasse, von der ich weiß, was sie anrichten
kann.
Autor: Mellanie Kundt
Bilder: https://pixabay.com/de